CDU Wettringen beim 19. politischen Aschermittwoch in Recke

Am Aschermittwoch beteiligte sich der CDU-Ortsverband an eine Fahrt zum 19 politischen Aschermittwoch in Recke. Gemeinsam mit den Ortunionen aus Ochtrup und Neuenkirchen ging es mit dem Bus nach Recke. Gespannt war man auf die Hauptredner Generalsekretär Ziemiak und Landtagsminister Karl Josef Laumann.
Schon von weitem konnte man die Warnlichter der landwirtschaftlichen Fahrzeuge sehen. Die Landwirte nutzten die Gelegenheit um auf ihre Interessen mit einem hohen Aufgebot an Fahrzeugen aufmerksam zu machen.
CDU Landratskandidat Mathias Krümpel nutze die Kulisse um sich den gut 2000 Zuhörern vorzustellen und um seine Schwerpunkte für die politische Arbeit in der Zukunft aufzuzeigen. In einer leidenschaftlichen Rede betonte er auch, dass wir die Landwirtschaft nicht aus den Augen verlieren dürfen, um diese zukunftsfähig, auch als Familienbetriebe, zu halten.
Dann folgte der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. Von den rund 1000 protestierenden Landwirten bekam er eine Petition übergeben. Durch immer mehr ideologischen und praxisferne Gesetze fehlt uns unsere Perspektive für die Zukunft hatte sich die junge Hopstener Landwirtin Saskia Kamphuis zuvor beklagt. Ziemiak ging in seiner Rede darauf ein und äußerte:“ Die Landwirte wollten nicht „irgendwie mehr Geld“, sondern Planungssicherheit und Respekt, Und, fügt er unter dem Jubel der Landwirte hinzu, angebliche Aktivisten, „die in Ställe einbrechen, sind für mich Kriminelle“.
Klare Kante zeigte Ziemiak gegen die AfD. Er gestand Fehler ein, dass ein Ministerpräsident (in Thüringen) mit den Stimmen einer solchen Partei gewählt worden ist.“ Aber, ich möchte, dass meine Kinder in einem Land groß werden, in dem andere Kinder nicht wegen ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe ausgegrenzt werden, “äußerte der Generalsekretär. Ziemiak begeistert das Publikum mit bissigem Witz und politische Wadenbeißer zu äußern gehört zur Stellenbeschreibung eines Generalsekretärs. Ziemiak macht den Job an diesem Abend in Recke sichtbar gerne, aber eher witzig und bissig als polternd teilt er aus gegen den politischen Gegner.
Zum Abschluss sprach Lokalmatator und Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Karl Josef Laumann. Der CDU Bezirksvorsitzende hatte die Zukunft der Landwirtschaft als Kernfrage für die Entwicklung des Münsterlandes bezeichnet. „Wenn es uns nicht gelingt, die bäuerlichen Familienbetriebe zu erhalten, wird unser Münsterland bald ein anderes Gesicht haben, “ sagte Laumann in seiner Rede.
Die CDU- Vertreter waren von den kurzweiligen Reden begeistert, man müsse nun mit den richtigen Köpfen auch anpacken und Ergebnisse liefern. Welche Köpfe es denn nun am Ende werden, diese Frage blieb auch am Aschermittwoch von allen Beteiligten unbeantwortet. Es bleibt spannend in den nächsten Wochen in der CDU Deutschland, waren sich die Zuhörer der CDU Wettringen einig.
Für die CDU Fraktion Wettringen,
Norbert Müther

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