Private Ersatzschule – Jahresabschluss - Klimaschutzkonzept - Beitragserhebung für die OGS - Bebauungspläne

Zur Vorbereitung der kommenden Gemeinderatssitzung traf sich die CDU-Fraktion um die Tagesordnung zu beraten.

Erneut wurde zu Beginn der Sitzung über die aktuelle Lage in der Coronakrise informiert. Erleichterung wurde deutlich, dass Wettringen im Moment keinen Coronafall hat. Jedoch wurde auch Besorgnis darüber geäußert, dass sich immer wieder sogenannte Hot-Spots bilden, wie aktuell im Schlachtbetrieb Tönnies in Reda-Wiedenbrück. Das macht uns deutlich, dass die Pandemie auch in unserer Region noch nicht vorbei ist und dass wir alle aufgefordert bleiben, trotz der Lockerungsmaßnahmen acht zu geben auf uns und unseren Mitmenschen.

Die Gründung einer privaten Ersatzschule (Realschule) durch einen Trägerverein traf auf großes Interesse in der CDU- Fraktion. Schulausschussvorsitzender Norbert Müther informierte über das Bestreben des Trägervereins. Es wurde deutlich, dass es Zeit wird, jetzt die Gründung auf den Weg zu bringen, um die fortgeschrittene Konzeption hinsichtlich Räumlichkeiten, pädagogischem Konzept und Personal nicht in Gefahr zu bringen. Die Chance sollte genutzt werden. Wenn der Start im Schuljahr 2021/22 gelingen soll, muss jetzt das Heft des Handelns in die Hand genommen werden und sowieso anstehende Investitionen erweitert werden, so Müther in seinen Ausführungen. Bildung kostet Geld, ist aber eine lohnenswerte Investition in die Zukunft, eine Schule für Wettringen, war man sich in der Fraktion einig.

Die Aufhebung der Beitragserhebung für die Betreuung von Kindern in der Offenen Ganztagsschule für die Monate April und Mai werden nun auf die Monate Juni und Juli ausgeweitet. Auch hier kann die CDU-Fraktion zustimmen. Die Mindereinnahmen der Gemeinde kommen in der Corona-geprägten Zeit den Familien zu Gute.

Die CDU- Fraktion begrüßt die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes. In dem vorgelegten Bericht wird deutlich, dass wir in den letzten Jahren schon viele gute Projekte auf den Weg gebracht haben. Zum Beispiel wurde die Ausstattung von Gemeindegebäuden mit Photovoltaikanlagen oder die Errichtung von Windenergieanlagen von der CDU auf den Weg gebracht. Bemerkenswert ist, dass die Treibhausemmissionen in Wettringen 50% unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Eine weitere Zahl lässt die Anstrengungen für erneuerbare Energien erkennen. Hier hat Wettringen die vierfach erzeugte Strommenge gegenüber dem Bedarf produziert. Somit kann unsere Gemeinde als Klimaautark betrachtet werden. „Diesen gut eingeschlagenen Weg wollen wir weitergehen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Wir müssen jetzt die Weichen stellen, dass unsere Kinder und Enkelkinder in einem gesunden Klima leben können“, äußerte Fraktionsvorsitzender Hoffboll.

Einigkeit herrschte ebenfalls in der CDU-Fraktion bezüglich diverser Änderungen von Bebauungsplänen. Hier kann die CDU ebenfalls zustimmen.

Für die CDU-Fraktion Juni 2020

Norbert Müther

« Fraktionsbericht 05/2020 Mitgliederversammlung »