Spielplatzkonzept – Bikerpark - Erschließung ehem. Umspannstation – Flächennutzungsplan am Campingplatz – Tempo 30-Zonen - Finanzzwischenbericht-
Bei den Beratungen zur nächsten Gemeinderatssitzung zeigte sich die CDU-Fraktion zufrieden mit der Erstellung eines Spielplatzkonzeptes. Lobend wurde die breite Aufstellung der Personen erwähnt, die an der Bewertung der Spielplätze teilgenommen haben. Neben den Vertretern aus der Gemeindeverwaltung und der Politik wurden sowohl die Kindertageseinrichtungen, die Eltern sowie die Kinder befragt. Das Ergebnis zeigt, dass viele Spielflächen im guten Zustand sind, während bei wenigen Modernisierungsbedarf besteht. Der Spielplatz an der Fritz-Reuter-Straße wird seit Jahren nicht mehr genutzt, da einige Spielplätze in der näheren Umgebung zu finden sind. Die CDU spricht sich hier dafür aus, die restliche Fläche der Wohnbebauung zuzuführen.
Den Standort des neu zu errichtenden Bikerparks im Vollenbrock sieht die CDU als eine gute Alternative zu den angedachten Flächen am Josefhaus oder am Tie-Esch. Die Standortwahl bezüglich der Ortsnähe und der Meinung beteiligter Jugendlicher wird als die beste Lösung angesehen. Mehr Freizeitmöglichkeiten für die Jugendlichen anbieten ist ein Wahlversprechen der CDU, welches nun umgesetzt werden soll. Je nach Förderquote wird die Gemeinde den Haushaltsansatz für dieses Projekt erhöhen müssen. Mehr Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche anzubieten soll auch bei der Nutzung der Flächen am ehemaligen Umspannwerk einhergehen. Neben der Wohnbebauung, die die CDU ausdrücklich unterstützt, und die Errichtung von Wohnmobilstellplätzen, soll dieser Bereich auch zur Freizeitgestaltung der Jugend genutzt werden können. Die CDU-Fraktion stimmt der Vorbereitung der Bauleitplanung zu.
Das voranschreiten der Änderung des Flächennutzungsplanes sieht die CDU als konsequentes Handeln für die Weiterentwicklung des Campingplatzes. Die Neustrukturierung des Campingplatzes verbunden mit der zwingenden Umsetzung des Brandschutzes, sowie die Erneuerung eines Sanitärgebäudes wird die Anlage weiter aufwerten. Dadurch werden der Standort und die Wirtschaftlichkeit gestärkt.
Mögliche Tempo 30 Zonen im Ortskern einzurichten wo es geht und wo es sinnvoll ist, ist schon lange Ziel der CDU. Durch Schaffung der innerörtlichen und außerörtlichen Umgehungsstraßen, die allesamt nur von der CDU befürwortet wurden, ist überhaupt erst die Grundlage für mögliche 30er-Zonen geschaffen worden. Doch den zweiten Schritt vor dem Ersten zu machen hält die CDU für nicht richtig. Der Rückbau der Hügelstraße wird Einfluss auf die Verkehrsströme nehmen und dieses ist abzuwarten. Gleichwohl spricht sich die CDU- für eine Überprüfung der Bahnhofstrasse als eine Tempo 30-Zone aus. Kreis- und Landesstraßen können von Gesetzes wegen nicht einfach umgewandelt werden. Hier sollte man die Entscheidungen in der Bundespolitik beobachten und dann neu bewerten.
Mit Spannung wird der Finanzzwischenbericht zum Gemeindehaushalt durch Kämmerer Tobias Schmitz erwartet. Die Folgen der Corona Pandemie sind auch am Wettringer Haushalt nicht spurlos vorbeigegangen. Doch durch verantwortungsvolles und maßvolles Handeln in den letzten Jahren ist man vorsichtig optimistisch, auch in diesem Jahr einen ausgeglichenen Haushalt zu erzielen. Die CDU setzt sich weiter verlässlich dafür ein, die steuerlichen Belastungen der Bürger und Unternehmen so gering wie möglich zu halten und sieht derzeit keinen Handlungsbedarf die Steuern in unserer Gemeinde anzuheben.

für die CDU-Fraktion, September 2021
Norbert Müther

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